Hinter den Kulissen
Da wird noch g'schafft wie früher. Ruhig, konzentriert und mit viel Gefühl.
Handwerk, das man spürt
Wer bei uns hinter die Kulissen schaut, merkt schnell: Da wird noch g'schafft wie früher. Ruhig, konzentriert und mit viel Gefühl. In unserer kleinen Wiener Manufaktur greifen Handgriffe ineinander, die seit Jahrzehnten unverändert sind.
„Je digitaler unsere Welt, desto analoger unsere Träume."
— Richard Sennett, „Handwerk"
Seit über 75 Jahren
Prinzipien, die sich bewährt haben
Wir arbeiten bis heute nach den Prinzipien des klassischen Konditorhandwerks. Viele Arbeitsschritte folgen denselben Abläufen wie vor über 75 Jahren: Stärkemehl wird glatt gestrichen, Massen gegossen, Zutaten gekocht, gerührt, gekühlt und geschnitten.
Stanitzel aus Backpapier werden gefaltet, feine Pinsel bereitgelegt und Handgriffe ausgeführt, die sich über Jahrzehnte eingeübt haben.
Tradition & Werkzeug
Werkzeuge, die Geschichten erzählen
Werkzeuge wie unsere „Gießkanne" vom Spengler, die alten Holzkarres vom Tischler, die Schneidewalze für Orangenschalen oder das klappernde Gitterband gehören seit Generationen zum Alltag.
Auch der Raum selbst erzählt Geschichte: Einst befand sich hier ein Wirtshaus, und ein altes Schwarz-Weiß-Foto aus den 1940er-Jahren erinnert noch heute daran. So bleibt ein Stück Vergangenheit im täglichen Arbeiten lebendig.
Drei Generationen
Familie als Fundament
Ein ganz wesentlicher Teil dieses Ortes ist die Familie, die ihn seit Generationen trägt. Mein Großvater Alois arbeitete hier mit einfachen Werkzeugen, viel Geduld und einer Hingabe, die bis heute in den Räumen spürbar ist.
Eveline und Anton Dürnberger führten die Manufaktur mit derselben Wärme und Beständigkeit weiter: Eveline als liebevoller Mittelpunkt für das Team, Anton mit ruhigem Blick für alles, was im Hintergrund zusammenhält.
Mit Daniel Dürnberger arbeitet heute die dritte Generation an derselben Arbeitsplatte, an der schon Opa Alois stand. Als Konditormeister verbindet er das handwerkliche Wissen von früher mit neuen Ideen, ohne jemals zu vergessen, wo dieses Handwerk seinen Ursprung hat.

So bleibt ein Stück Vergangenheit im täglichen Arbeiten lebendig.